nicos first strike

von Rudolph Beuys

mein handy klingelte 21 uhr, scheinbar wollte jemand wissen wo ich bleibe.
die kurze ruhephase die ich mir gönnte hinterließ ein loch in meinem kopf,
das mich kurz zeit und raum vergessen machte.
kurz nach neun kam ich dann beim berghain an und war doch etwas irritiert
über die menschenmenge, die es noch nicht schaffte ins ehemalige heizkraft-
werk vorzudringen. valentin stip musste doch längst angefangen haben.
mit etwas verspätung startete stip dann in den abend, nachdem er gemeinsam
mit nico noch am set up rumwerkelte, welches darauf schließen lies, das es heute
abend nicht mehr als eine macbook-präsentation werden würde (also keine band).

nico überlies valentin dann aber für eine stunde das herzstück des weltweiten jetsetraves.
stip machte seine sache sehr gut, erinnerte an den „frühen“ jaar, und verlor
sich ab und zu scheinbar in spielereien mit dem sound um des gebäudes willen;
alle frequenzen wurden durch das hohe gewölbe mit dem tiefen Unterbau extrem
erfahrbar gemacht.

nico spielte ganze zwei stunden, unterteilte sein set in drei teile und bediente sich
wie bereits auf dem album diverser zwischenspiele.
ansonsten gab es die komplette Bandbreite Jaar. die minimalistischen skizzen,
die eher als klangexperimente deutbar sind, fiese basswellen und sonische
herausforderungen. natürlich auch einen großteil seiner unzähligen edits und hits.
teil eins wurde mit einer version von „space is only noise if you can see“ beendet, die mich stark an die mittel von depeche mode erinnerte.
in der ersten zugabe drehte er dann richtig auf und spielte „too many kids find dust in the sand“, „mi mujer“ und zur großen freude meinerseits den remix von azari & III´s „into the night“.
wer es bis zu diesem punkt noch nich geschafft hatte tänzerisch auf seine kosten zu kommen,
hatte spätestens jetzt die möglichkeit.
als er dann zum zweiten mal von der bühne ging und der saal diesmal schneller in
aufbruchsstimmung geriet, kam er gleich wieder zurück und droppte den notorious big
remix aus der resident advisor mix session zu „juicy“ in einer etwas schnelleren version, sowie den „bees“ klassiker“ „winter rose“.

mal schauen was einen beim zweiten durchgang erwartet.

andere meinungen hier und hier

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