lights out…

von Rudolph Beuys

camera, aucan.
da mir der start ins wochenende nicht so recht gelingen wollte, freue ich mich umso mehr auf die heutige gelegenheit.
ab 21 uhr geht es im naherholung sternchen los, dj, resident und „booker“ knut knutson aka angström/[ˈɔŋstrø:m] hat sich mal wieder kräftigst ins zeug gelegt um einen abend zu konzipieren der nicht nur überrascht, aber vor allem überzeugt.

als dj wird genys aufspielen, den bassliebhaber schon von diversen renomierten parties wie impulse oder dub der guten hoffnung kennen sollten. mit lowvibe hat er sein eigenes digitales imprint gelaunched um seiner vorliebe für subbässe und befreundeten künstlern ein eplattform zu schaffen, lowvibe könnte man auch von twen fm kennen, dort macht genys jeden monat eine radio show mit dem namen.

durch seine vielseitigkeit, da er auch andere acts produziert und schon mit diversen projekten live gespielt hat, hat er sich eine ganz schön bandbreite an dub inspirierter musik angeeignet, so spielt er in seinen sets von hip hop über reggae bis wonky und glitch, auch trippiges, wie downtempo und electronica.

da schließt sich auch gleich die erste band an. camera spielen einen ziemlich krautigen entwurf von elecktronisch klingender bandmusik. es ist wahnsinn welche soundscapes und spuren sie allein nur mit keyboard, gitarre und schlagzeug erzeugen.
da sie den proberaum lieber gegen die strasse eintauschen sind ständige imrpo sessions hinter verschlossenen türen etwas für spiesser. camera wollen ihre einmaligkeit und momenthaftigket durch die öffentliche präsenz und performance auf der strasse noch unterstützen.

wenn man an der warschauer ubahnstation vorbei geht und sie im tunnel sitzen sieht bleibt man automatisch kleben, die soundeskapaden die sie von dort aus in die stadt schicken hört man schon von weitem und lullen einen sofort ein bis einem der rhythmus ganz gefangen nimmt und man zuckend auf der strasse steht.

aber das is alles nur warm up und support, der eigentliche anlass für diesen abend im sternchen ist die tour zum remixalbum von aucan.
auf dem sind neubearbeitungen von robot koch, ambassadeur, broken haze o.a. shigeto.

aucan kommen aus italien und machen seit 2005 ziemlich erfolgreich postrock musik mit dub anleihen, bei ihnen geht die fusion von electro und rock noch einen schritt weiter. man mag sie mit tortoise und battles vergleichen, kommt dann aber in eine andere richtung

diesen monat erscheint das remix album zu ihrem letztjährigen black rainbow release. aucan verfolgen einen sehr natürlichen und intuitien ansatz mit ihrer musik, auf facebook beschreiben sie diese selbst als dubcore, und man muss sagen das es sich nicht so anhört, als wenn man einfach nur zwei stile aneinander batscht, sondern dass es sich sehr homogen anfühlt. die videos sprechen da auch für sich.

besonders sympathisch macht sie mir übrigens dieser kleine hinweis auf ihrer fb-site, damit kann sich wohl jeder der pre-myspace generation indentifizieren:

#MEMORIES #1

we used to be a bunch of weirdos, punks hangin‘ out all time, driving kilometers into forests, getting lost in the woods after a tekno party… Being toghether used to be a daily practice. No facebook, no phones, no hours spent in front of a monitor. Let’s get back to the real world people

wir verlosen 1×2 gästeliste via win(ed)beatrausch.com mit dem betreff „starquest“.

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