was ganz feines

von Rudolph Beuys

dieser unterschwellige kampf den es angeblich jahre lang zwischen köln und berlin gab, ist irgendwie unentschieden. klar haben wir köln das musikfernsehen weggenommen und es dann den bach runtergehen lassen, gleiches mit der popkomm, die in berlin auch gekonnt gegen die wand gefahren wurde. aber irgendwie scheint das köln gar nicht zu interessieren, da steht man über den dingen und ist so langsam zu dem mekka mutiert, für alle die, denen berlin zu aufregend ist und die diesem berlin hype entsagen. man zieht einfach nach köln.

als die popkomm vor über 5 jahren nach berlin geholt wurde, hat man einfach die c/o pop gegründet, mit einem anspruchvollen konzept, das sich auf ein line-up beschränkt, welches 1A ein best of der spex lieblinge am jahresende darstellen könnte.

scheinbar tun wir berliner den kölnern ein wenig leid und sie gönnen uns einen teil ihres understatement, die c/o pop geht nämlich nun auf tour und besucht uns heute abend im festsaal kreuzberg,

der abend wird etwas gesplittet, da man den gebuchten live bands und djs ihre eigenen bühnen gibt. so drf man sich auf das abschlusskonzert von here is why freuen die mit ihrem album und der single waiting for the sun eine klare ansage für den sommer gemacht haben. sie stehen wuasi als kulturvertreter für leipzig auf der bühne, gehören sie doch zur riotvan crew, deren „chef“ peter invasion hinter den plattentellern im basement zu finden ist.

HIW überzeugen ja mit der mehr als aktuellen formel indie-pop mit einer gehörigen portion house-entwurf aufzupimpen. etwas verfrickelter sind da beat beat beat zu gange, die sind zwar nicht zu gast, ber der drummer der jungspunde ist so hyperaktiv, das er die puse seines main-acts zur gründung des projekts roosevelt genutzt hat um sich unter dem namen an den auswüchsen der aktuellen chill-wave bewegung zu versuchen.

wer große namen aus der gefühlvollen welt des technos brauch um sich auf dem floor wohl zu fühlen sollte mit pmpas first lady ADA und TOBIAS THOMAS aus dem kompakt-unsiversum gut bedient sein.

was es sonst noch so gibt erfahrt ihr heute abend ja selbst, wir verlosen 1×2 GL für eine mail mit dem betreff „VIVACOLONIA“ an win(ed)beatrausch.com

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One Comment to “was ganz feines”

  1. Berlin ist irgendwie vorbei. Stadt ohne Substanz, mittlerweile voll von Touris und Provinzler. Die sog. „Berliner“ stammen meist aus Wanne-Eickel, Putzlingen, Homburg an der Saar und haben mit urbaner Kultur nix am hut. irgendwie Ibiza für Arme. Hamburg ist schöner und Köln authentischer.

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