in the middle of the week

von Rudolph Beuys

die veranstaltungsreihe over the hump – about gardening – about band, ist eine super gelegenheit den einstieg in das allwöchentliche partytreiben etwas gediegener zu bestreiten.

mittwochs im about blank widmet man sich voll und ganz dem hier und jetzt und vor allem dem eigenem sein. man kann sich einfach niederlassen, wird nicht zu stark durch etwas äußeres bedrängt, sondern kann selbst entscheiden, inwiefern das geschehene einen einfluss auf einen selber hat.

diesen mittwoch darf man sich auf diver aus wien freuen. die spielen bereits heute im waschhaus potsdam und sind ab 14 uhr noch zu gast bei radio 1.
sie werden den floor draußen bespielen, also schön im grünen mit gitarre und sehnsuchtsgeheule und schmachtdudeleien, und dass ist in keinster weise abfällig gemeint.

drinnen geht es dann mit dem 3000° angehörigen micronaut weiter, der quasi als ein-mann-band zwischen sample-collagen und electronica marschiert. band daher, da er oftmals auch seine gitarre bespielt.
naheliegenderweise ist vor kurzem erst sein album via acker gedropped worden.
dj support von hypnorex – einwandfrei

da man sich im blank ja vornehmlich auf die abendgestaltung konzentriert, hat man die nacht auch noch offen für anderes.

unsere empfehlung erstreckt sich dann vom schlesi bis zum görli.

im farbfernseher ist nämlich eine 2/5 keinemusik party. reznik und david mayer haben vor kurzem schon in mannheim bewiesen das es auch ohne große zugpferde funktionobelt.

keinemusik durfte ja schon des öfteren das watergate rocken, auch am mittwoch. diese woche gehts aber weniger um pumpende housebeats, sondern eher um filigrane weltumarmende electro-meets-pop entwürfe die zum teil auch an ambientesken soundeskapaden grenzen.

wer die beiden partner in crime grizzly und peter a schon einmal gemeinsam auflegen gesehen hat, spürt quasi die chemie und den gemeinsamen nenner der beiden, dass sieht man ja erst recht an ihren neubearbeitungen, beide verstehen es sich bekannter tracks anzunehmen und ihnen eine ebene zuzuordnen (zumeist tiefe), die man bei so einigen pop-konstrukten verzweifelt sucht.
die beiden alleine würden schon ausreichen um jede tanzfläche in brand zu setzen, aber im watergate muss man nunmal auf nummer sicher gehen und hat mit dem dritten im bunde sogar noch schokostreusel auf die erdbeeren und sahne gehäuft.


el_txef_a wurde hier schon zu genüge gepriesen, daher nur als kurzen einwurf, der herr veröffentlicht auf jeden fall ein zweites album, nach seinem state-of-the-art debut „slow dancing in a burning room“. er arbeitet nämlich bereits dran und wird uns wahrscheinlich schon ein paar hörproben liefern können.
jubel jubel freu freu

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