BBF LIVE at gretchen!!!

von Rudolph Beuys

BRANDT BRAUER FRICK: Eine Mischung aus Techno, Klassik und Jazz. Geht? Geht!

Im Jahre 2008 begann die Zusammenarbeit der drei Musiker Paul Frick, Jan Brauer und Daniel Brandt, die unter dem Namen „Brandt Brauer Frick Ensemble“ einen handgemachten Mix aus Techno und Jazz entwerfen, den sie selbst als „emotional body music“ bezeichnen.
Ihre Instrumente haben sie klassisch erlernt und dabei Fähigkeiten ausgebildet, die sie konsequent in den Dienst zeitgenössischer Clubmusik stellen. Das Trio entwickelt diesen Sound inzwischen mit sieben anderen Musikern, die u.a. im Ensemble Kaleidoskop oder im Ensemble Adapter aktiv sind, immer weiter. So besteht die Besetzung aus Geige, Cello, Posaune, Tuba, Harfe, Piano, drei Perkussionisten und Moog-Synthesizer.

Nach einigen, bereits vielversprechenden Singles auf Tartelet Records, The Gym und Doppelschall erschien im Herbst 2010 beim Berliner DJ-Kicks-Label !K7 das Debütalbum „You Make Me Real“, auf dem alle Klänge von echten Instrumenten erzeugt wurden. Doch während hier noch der Computer als Arrangeur eine Rolle spielte, ging beim Nachfolger „Mr. Machine“ das zehn Mann starke Ensemble an den Start, um diverse Stücke neu zu interpretieren. Neben vier alten Songs und zwei Coverversionen – unter anderem „Pretend“ mit Emika (Ninja Tune) am Mikrophon – gab’s zwei neue Stücke zu hören. Techno trat in den Hintergrund, doch die Mischung aus Klassik und Jazz wusste zu gefallen.

Wenn man sich das Video zu ihrer Single „Bop“ oder nur den Titel ihres zweiten Albums ansieht, werden natürlich Gedanken an Kraftwerk wach. Doch mit „606 ’n’ Rock’n’Roll“, dem letzten Track auf „Mr. Machine“ wird bereits die nächste Richtung vorgegeben. Innovation und Intuition lauten hier die Stichwörter. Im Stile von Musiktheoretikern wie Steve Reich, Philip Glass oder Matthew Herbert arbeiten auch Brandt Brauer Frick an der Überwindung des Genre-Formalismus.
[vimeo http://vimeo.com/61533704]

Das neue Album „Miami“ bricht mit Erwartungen und führt euch in temporeiche düstere Musikwelten. Geprägt von ungewöhnlichen Klangfarben entsteht auf diese Weise ein sehr menschlicher Groove, den wir heute live genießen dürfen. Eclair Fifi, Nano, KRTS und unser Resident Delfonic sorgen für ein geschmackvolles Rahmenprogramm.
Rew Kreuzberg und Kalle Kuts spielen in Box2 feine HipHop-Beats. Einfach nur grooven…

Text: Roland Grieshammer

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