If house were a nation…Dimensions Festival im Prince Charles

von his name is raver rave

de-0519-945276-918567-frontIf house were a nation…Berlin hätte eines der seltenen Argumente für eine Monarchie. Es ist Prince Charles, der mit einer Vorliebe für Oldschool House und Disco mit sanfter Hand regiert und seinen Untertanen Brot und Spiele in Form von konsistent hohem Staatsbesuch beschert. Wie oft steht man vor den charakteristischen Plakaten des Clubs auf denen die Acts des Monats aufgelistet sind und denkt: das alles in einem Monat? Wie haben sie das gemacht? Diesen Freitag ist das wieder so. Zusammen mit dem Dimensions Festival und inklusive Verlosung.

Das Line-Up des Dimensions Festivals, mit dem sich das Prince Charles am Freitag zusammentut, erzeugt Jahr für Jahr beim Betrachter sehr ähnliche Gefühle. In der Tat ist das Schlechteste, was man über das Dimensions sagen kann, dass es seine Besucher zwischen Zelten, Zerstreuung und Ziselierung durch die kroatische Sonne zu akribischem Zeitmanagement zwingt, um nur keinen der hochkarätigen Acts zu verpassen. Wenn sich beide für ein Event zusammentun, sind Legenden am Start.

Die Berlin-Edition der Dimensions International Series diesen Freitag steht nicht im Zeichen von Kickdrum und Hi-Hat, sondern ganz im Zeichen von Bassline und Soul. Wie auch das Dimensions Festival in Pula, wird der Abend mit einem Konzert eröffnet. Das Dele Sosimi Afrobeat Orchestra dürfte selbst stoischen Berliner Technofans durch die Remix-EP auf Innervisions bekannt sein. Dele Sosimi war Keyboarder von Olufela Olusegun Oludotun Ransome-Kuti, besser bekannt als die nigerianische Musiklegende Fela Kuti, und betätigt sich mit seiner Band als Missionar afrikanischer Musik in Form des von Fela begründetem Genres Afrobeat.

Das Schweizer Kollektiv Alma Negra finden sich in genau dieser Tradition wieder. Von dem Bild der schwarzen Seele, das ihr Name evoziert, ist der Musik nichts anzumerken. Samplelastiger Sommerhouse durchzogen von Weltmusik-Snippets (sorry), Rhodes und Percussion. Nach Releases auf reinen Disco-Labels wie Basic Finger und Highlife, sind sie jetzt auf dem Detroit Swindle Label Heist Recordings gelandet – inklusive einem Remix des großartigen Soulphiction. Ganz in dem Spirit ist das ebenfalls aufspielende Dimensions Soundsystem.

Last but certainly not least: Danny Krivit. Gerade unter Adepten von Techno und House wird mit dem Wort Legende ja recht inflationär umgegangen. Vor 1999 Musik produziert: Legende. Mehr als 3 überdurchschnittliche EPs rausgebracht: Legende. Vielleicht braucht es für Mr. K ein neues Wort. Als Jeff Mills seine erste Platte rausgebracht hat, war Krivit schon 20 Jahre im Biz. Der geborene New Yorker ist im Greenwich Village der 1960er unter Musikern aufgewachsen und hat schon als kleiner Junge in der Bar seines Vaters Jimi Hendrix und Janis Joplin die Drinks gebracht. Professioneller DJ ist er seit Anfang der 70er Jahre und seit Anfang der 80er auch für eine lange Liste an Edits bekannt. Seine Biographie liest sich wie ein Who’s Who der House-Szene: The Shelter, The Loft, Larry Levan, Francois K, Africa Bambaata, Paradise Garage, Joe Clausell. Seine Plattensammlung umfasst mehr als 50.000 Platten. Need we say more?

Wir verlosen 2×2 Gästeliste. Einfach eine Mail an win (ed) beatrausch.com mit dem Betreff LEGENDARY.

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