Posts tagged ‘alex.do’

12/07/2013

generation blank

von Rudolph Beuys

was geht denn bitte dieses wochenende am ostkreuz ab?

bereits am freitag laedt das ://about blank mit einem line-up ein, dass so auch locker an einem samstag funktionieren kann.

tyler pope war schon mit lcd soundsystem und hercules and love affair unterwegs. seine beiden „hauptbands“ sind aber auch nicht ohne. bei den new yorker bands out hud und !!! zeigt er sich immer noch aktiv.
solo zeichnet er sich vor allem als hervorragender remixer aus.
seit einigen jahren zaehlt benennt er berlin als hauptwohnsitz, also hat er es am freitag auch nicht soweit ins blank.

tevo howard hat da schon eine weitere anreise. der aus chicago stammende kuenstler wird mit einem live-act zu erleben sein. man darf sich also auf housemusik im stile der ersten stunde freuen, die allerdings auch nicht die kuerzliche geschichte dieser spielart elektronischer tanzmusik vernachlaessigt.

das ganze wird von rivulet records aus leipzig praesentiert. rivulet spielt auf beiden floors jeweils mit zwei kuenstlern. darunter ein live act von talski im garten. dort trifft man auch auf eine haelfte der deep house-pioniere wighnomybrothers, monkey maffia.

XXX

am samstag folgt dann die zweite ausgabe der hauseigenen veranstaltungsreihe BLANK GENERATION. wie es scheint geniesst es das blanksche kollektiv, endlich eine definierende und repraesentative party zu haben. bei blank generation versteht es der club sehr gut seine staerken in den vordergrund zu ruecken.

so gibt es drinnen techno der haerteren gangart mit dem kuecken aus dem hause dystopian alex.do. wenn man dazu dann noch subkutan aus leipzig im line-up entdeckt, duerfte die vorfreude noch wesentlich groesser sein. beide acts verstehen es die aktuellen stroemungen im bereich techno in mitreissende sets zu komprimieren. dabei laesst vor allem auch alex.do andere spielarten mit einfliessen.

albert van abbe kann das auch, hat als live-act dazu naemlich aehnliche freiheiten. im about blank durfte er sich schon des oefteren probieren.

auf dem „weichspuelfloor“ geht es nicht minder qualitativ zu werke. mit murat tepeli hat man sich einen produzenten eingeladen, der nicht nur durch seine koop mit prosumer fuer das album serenity glaenzte, sondern stetig in so einigen sets und koffern zu finden ist.

da ist das dj set von heartthrob nur noch eine fussnote, wobei ich sagen muss dass er wirklich einer der wenigen kuenstler im hause minus ist, der es schafft sich stetig neu zu erfinden und sich nicht mit eine richtung zufrieden gibt.

fuer die samstagnacht ist noch ein spezial-floor angekuendigt. kassem mosse und mix mup werden als CHILLING THE DO ein all night long chill-out set zum besten geben.

wir verlosen 2×2 gaestelistenplaetze via mail an win(ed)beatrausch.com. im betreff sollte das wort CHILL zu finden sein, aber nich nur, noch irgendwas drum rum

27/12/2012

rums di bums

von Rudolph Beuys

na wenn man sich da mal nicht abgesprochen hat.

heute, morgen und übermorgen finden drei events statt, die sich eines ähnlichen kosmos bedienen.

heute abend lädt dystopian zum jahresabschluss gebalz in die kantine am berghain. neben den beiden residents rodhad und alex.do hat man sich mit don williams und felix k jahrelange wegbegleiter ins boot geholt. wer frühezeitig dem boiler room entsagen kann hat sogar bis um elf die chance kostenfrei reinzukommen.


für dystopian war es ja ein glorreiches jahr, aus der partyreihe wurde ein label, die residents spielen kreuz und quer durch berliner clubs, zum teil auch in ganz europa und nach dem berghain hat sich auch die groove der klitsche angenommen und sie mehr als gefördert (mixset, showcase etc)

außerdem hat man sich mit den brüdern im geiste zusammengetan und eine gemeinsame party gestemmt. dystopian X grounded theory im arenaclub. momentan sieht es allerdings so aus als hätten beide crews dem ac den rücken zugekehrt.

tags drauf geht es nämlich mal wieder im stattbad um die etwas graderen bassdrums, wenn es wieder grounded theory heißt.
dieses mal ist auch wieder henning baer am drücker, der vor kurzem auch vermehrt internationale gigs gespielt hat. aber henning legt ja nicht nur auf, man darf also gespannt sein was 2013 an produktionen noch auf uns zu kommt.

da sind die anderen acts schon etwas etablierter. mit 2562 bzw a made up sound hat man sich aus dem benachbarten niederlanden einen vorzeige produzenten ins haus geholt. neben veröffentlichungen als eben 2562 hat er als a made up sound schon releases bei 50weapons oder clone durchdrücken können. dabei steht natürlich techno im vordergrund, lässt sich aber in seinen sets genug spielraum für experimentelles.

experimentell wird wohl auch das live set von tr-101, dahinter verbergen sich nämlich zum einen substance, der ein fundiertes wissen an elektronischer tanzmusik aus seiner langjährigen tätigkeit im hard wax store mitbringt und sleeparchive, der schon mit releases auf tresor oder den all you need is ears parties überzeugt hat. wie der gemeinsame projektname schon verlauten lässt handelt es sich bei tr-101 um ein liveact der sich mehr auf hardware-nutzung konzentriert.

außerdem spielt noch psyk, der laut info text schon mit 19 auf minus releasen durfte und sich über die jahre einen sound angeeignet hat, der zwar minimal, aber trotzdem in die vollen geht.

last but not least ist der niederländer delta funktionen der mit seinem album TRACES alle erwartungen erfüllen konnte. neben releases auf delsin kann er aber auch auf seine bisherigen dj erfahrungen bauen, die ihn schon des öfteren unter dem grounded theory banner haben auflegen lassen.
definitiv ein gelungener jahresabschluss und essenz des grounded theory spektrum.

am samstag gibt es dann wieder keine ausreden, es gibt nämlich was zu feiern. redshape veröffentlicht via running back (dem label von gerd janson) sein neues album SQUARE. das man da nicht zwingend techno zu erwarten hat ist klar. redshape selber wird die weitläufigtkeit seines musikalischen können und wissen auch gleich zweimal unter beweis stellen. zum einen wird es ein dj set geben und natürlich seine leibspeise, den liveact. damit hat er ja vor kurzem schon den boiler room zum brodeln gebracht, als er zum glück aller beteiligten die magische zeitschranke durchbrochen hat und sich einfach nicht irritieren lassen hat und weiter machte.

mit mike dehnert hat er sich zwar einen eher puristischen verteter der techno-kunst eingeladen, der ja mit seinem label fachwerk in den letzten jahren ordentlich für furore gesorgt hat.
aber martyn bricht das ganze natürlich wieder etwas auf, mit seiner melange aus dubstep infiziertem techno hat der ja schon so einige berlin nächte abgerundet.

damit nicht genug, man darf sich auch noch auf einen special guest freuen, wird aber nicht verraten. aber bei dem line-up, ist jawohl jeder gut aufgehoben. vvk gibts via paypal
und 2×2 guestlist für die square record release via mail an win(ed)beatrausch.com mit dem betreff UMTZ

07/12/2012

volle blankbreite

von Rudolph Beuys

kurze einführung.
das about blank besteht ja aus einem kollektiv, also mehreren leuten (ner menge) die den club zusammen schmeißen.
die geschmäcker und vorlieben liegen da natürlich nah beieinander, aber driften auch bei genauerer betrachtung etwas auseinander. da aber auch jeder die möglichkeit haben soll sich seinen club nach seinen vorstellungen zu formen, gibt es halt eine menge verschiedener hauseigener veranstaltungen, wie memory, zeroize, aber auch viele, die mit anderen crews zusammen gehostet werden, wie night in motion oder get deep.

cotton wood ist dabei ein format, das in letzter zeit vornehmlich durch nu disco und house bezug glänzte. für die aktuelle ausgabe hat man neben den drei hauseigenen acts jessamine, resom und xing auch nette gäste eingeladen, die diesen house/disco rahmen aber etwas sprengen. natürlich hätte lil tony da genau reingepasst, aber der herr ist krank, und gerade die jüngste geschichte hat uns gelehrt, das man alle symptome des körpers auch ernstnehmen sollte.
stattdessen spielt house veteran ian pooley, der natürlich auch schon so einiges hinter sich gebracht hat, zum glück auch seine „lounge-house“-phase, ende 90er anfang 00er. in letzter zeit glänzt er auch durch diverse koops, u.a. mit sasse für sien eigenes label pooled music. im blank tritt er alleine an um uns seinen aktuellen house-entwurf näher zu bringen.
zuletzt gabs compurhythm via innervisions, als release des aktuellen albums „what I do“

ähnlich verträumt geht es ja auch bei rampue zu, der meines wissens einzige act auf audiolith, der es schafft sich diesem bratzen, atzen, mtzda-dmtzda zu entziehen (bis auf FeiSaFiFi natürlich). seine eindeutig nudisco gefärbten produktionen lassen ihn überall mit offenen armen willkommen heißen, einer der acts, neben grizzly und el_txef_a, denen ich überall hin folgen würde. die aktuellen releases, auch die exklusiven und freebies sind so abfeierungswürdig, rampue schafft mit seinen tracks wirklich etwas erlösendes, der alltag wird zur nebensache, wenn man solche musik auf den ohren hat.

so, und nicht zwingend schmusesound liefert alex.do,
kann er zwar auch, aber bestimmt nicht im blank, meinetwegen kann er morgen richtig schön holzen.

und natürlich BARNT, der mit releases auf seinem eigenen label magazine, sowie kompakt und comeme schön spacig, trippigen disco-house dropped.

wir verlosen 2×2 guestlist via win(ed)beatrausch.com mit dem betreff WOLLMILCHSAU.

14/06/2012

blätter in bewegung

von beatoerend

eigentlich muss dazu ja nicht viel gesagt werden. erneut kommt es zu einem top weekender in unserem lieblingsclub am ostkreuz. das leaves and night in motion jointventure gibt sich die ehre und will ab samstag abend 22 stunden lang das ://about blank unsicher machen.

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14/05/2012

state of the state

von Rudolph Beuys

techno ist und war schon immer work in progress. nicht nur die musik an sich entwickelt sich, selbst beim hörer verändert der konsum harter sich wiederholender musik etwas im gehirn. selbst wenn man minuten lang nur ein und den selben beat hört, malt man sich im kopf seinen eigenen film dazu und entwickelt muster in den rhythmus, die so gar nicht zu finden sind. am besten geht das natürlich bei harter repetetiver musik, wie sie von der berliner posse dystopian beschworen wird.

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