Posts tagged ‘meltbooking’

15/01/2018

LIIMA at Festsaal Kreuzberg

von Rudolph Beuys

this wednesday the three danish lads and their finish drumming friend that formed the band LIIMA are playing their first official berlin show for their second record ‚1982‘.

we are honoured to give away 2×1 guestlist spots for you guys.

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11/10/2012

a certain trigger

von Rudolph Beuys

wenn ich heute nacht überstanden hab, freu ich mich schon auf morgen ; )

kurzer abriss, heute is die me style award aftershow party, dann musk und moomin im prince charles, breakbot und feadz im gretchen. das is so schon alles schwer zu stemmen (I´ll try) aber mir ist vorhin erst aufgefallen, dass die aktuelle certain people ausgabe, für die die tollen plakate auch wieder überall hängen, ja heute im berghain stattfindet. na toll.

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17/04/2012

don´t mess with wednesday

von Rudolph Beuys

mittwochs in berlin, ja, darüber haben wir hier schon mehrere male geschrieben. auf dne kann man sich irgendwie immer verlassen, ich weiß nicht ob es daran liegt das mittwoch eigentlich mal der erste tag der woche war, weil der letzte ja dienstag ist, oder weil es so viele touris in der stadt gibt die man jeden tag ausnehmen will und das am mittwoch am besten geht weil fast nur die dann unterwegs sind.

der mittwoch in dieser woche ist prädestieniert dafür einen kleinen einblick in das nachtleben berlins zu bekommen, wenn man jetzt neu zugezogen ist oder grad auf der durchreise, aber auch für alle anderen lohnt die folgende event-compilation.

der abend sollte ja schon gediegener starten, daher empfehle ich ein konzert, wie passend das die monatsausgabe der von intro und meltbooking initiierten veranstaltungsreihe introducing mal wieder ruft. dieses mal aber 100 m weiter als im magnet, im neuen bi nuu, dem ehemaligen kato im u-bhf schlesisches tor, also perfekte anbindung.

bei den introducing spielen meist noch relativ unbekannte entdeckenswerte bands/acts die nicht zwingend gemeinsamkeiten haben müssen. mein letztes war mit citizens und ter haar, herrlich sag ich euch, schwelge immer noch, und citizens hit „true romance“ ist für mich defintitiv zeitlos. spielen am 25.5. im frannz und aufn melt festival.

aber zurück zur aktuellen introducing ausgabe, dort warten nämlich I HEART SHARKS auf einen, die haben sich der legende nach im berghain kennengelernt und daraufhin beschlossen das eine band bestehend aus einem bayern, einem new yorker und einem londoner die sich im berghain kennengelernt haben genau das is was berlin auszeichnet. clevererweise spielen sie dann auch noch eine mischung aus indie und elektro, womit schon mal eine gehörige schnittmenge an potentiellen hörern geischert ist. vor allem wenn der sound sich zwischen foals und the naked and famous einpendelt, was jetzt nicht die schlechtesten referenzen sind.


airplay bei den obligatorischen radiostationen haben sie auch schon und live erfahrung im indie/elektro zirkus berlin allemal, da gibts ja genügend gelegenheiten sich auszutoben. diesen sommer noch aufn melt und berlin festival, und danach dann wahrscheinlich in größeren hallen als dem bi nuu.

außerdem spielen noch die londoner breton (indietronic) und islet (postrock)

von letzteren solltet ihr euch unbedingt die homepage reinziehen, neben ner menge witziger gifs und videos zeitg es auch den hohen stellenwert von DIY bei islet. so hat man einblick in den PLOG, eine ansammlung von collagen die aus fundstücken (flyern etc.) eines jeweiligen tourtages erstellt wurden sowie dem offiziellen selfmade fan mag „the isness“. die musik ist auf jeden fall auch eine entdeckung wert, wer dacht egang gang dance oder animal collective wären shcon verschroben, der höre sich bitte mal islet an, YOUR NEW FAVOURITE BAND!!!

da ja konzerte, auch wenns drei auf einmal sind, nicht ewig andauern lohnt der weg die u1 entlang richtung kotti um dann an der oranienstr in den farbfernseher einzukehren, is ja schließlich mittwoch, dort legt nehmlich neben cesare merveille auch maayan nidam auf. da man es im vollgepackten farbfernseher ja nun nicht wirklich soo lange aushält kann man sich gleich nochmal richtung oberbaum bewegung um den sonnenaufgang oder zumindest den morgen im watergate zu begrüßen, dort läd stassy nämlich mit seiner techno taverna zum tanze, genau das richtige um noch einmal die letzten kräfte zu mobilisieren um sich in den donnerstag zu stürzen.

is zu schaffen oder?

30/10/2011

haste die gesehn?

von Rudolph Beuys

immer diese leute…certain people, geht in die zweite runde.
diesen donnerstag vereinen das berghain und die meltboooking crew wieder ihre kräfte um dem berliner-szene-volk eine mischung aus underground und mainstream, party und konzert, laut und leise zu bieten.

was letzten monat mit so acts wie creep und planningtorock begann, findet diese woche seine weiterführung, ja, beinahe schon ausuferung.

die beiden haupt acts könnten unterschiedlicher nicht sein, sind sie sich aber eigentlich so nah.
darkstar brachten mit ihrem debut ´10 das dubstep genre dem mainstream so nah wie vorher nur burial. wobei sie dabei zeigten, dass man sich auch mit pop-bezügen in der bassmusik nicht zurückhalten muss. statt vocal samples hinter milchglas oder kopfhörer zu verstecken, arbeiteten sie selbst mit einem sänger zusammen. was uns das beschert hat brauch man ja nicht zu sagen. ohne sie wären die aktuellsten pop-stepper wohl kaum so durchgestartet. bevor sie sich nun an die arbeit des nachfolgers machen, gibt es für uns nochmal die möglichkeit sie in berlins techno-kathedrale zu sehen.

***


ähnlich war es auch mit den wild beasts, die mit ihrem zweiten album von ´09, aus der liebhaber ecke stießen und ihren erfolg des diesjährigen drittlings „smother“ vorbereiteten.
wär die wild beasts für irgendwelche uk-indie-toyboys hält, wird nach den ersten lied seine meinung stark überdenken müssen.

es gehört nämlich einiges dazu, seiner musik einen gesang hinzu zu fügen, der von normal krächzend bis hin zum falsett variert, und das nicht etwa im strophe-refrain wechselspiel, sondern innerhalb einer liedzeile. hayden thorpe, einer der beiden sänger, vermag seine stimmbänder so zu strapazieren, dass der normale indie-hörer eher weghört. so trennt sich die spreu vom weizen. wild beasts sind zum glück, immer noch das geblieben was sie waren, eine liebhaber-band.

als support spielen butterclock zusammen mit o F F, allesamt aus frankreich kommend, durften sie in der kantine schon einmal berghain luft schnuppern. gespielt wird eine mischung aus bass- und rnb-esque. wenn man so will kann man sie noch dem witchhouse trend nach weinen sehen, aber sie sind wirklich wesentlich hörbarer, als so manch anderen. nicht umsonst wird ihnen die ehre zu teil vom support slot in der kantine, die treppen rauf ins berghain zu rutschen.

tickets gibt es an der AK und natürlich bei KOKA36.
Berghain, 3. November, Einlass: 20 Uhr / Beginn: 21 Uhr
Tickets: http://www.koka36.de/darkstar%2C%20wild%20beasts%2C%20butterclock%20%26%20o%20f%20f_veranstaltung_43305.html
Berghain: http://berghain.de/event/277
Hyperdub: http://www.hyperdub.net/
Wild Beasts: http://www.wild-beasts.co.uk/
Butterclock: http://www.myspace.com/lauraandtheclock
o F F: http://www.off-is-love.com/

10/10/2011

0:30, gleiches ambiente

von Rudolph Beuys

es gibt ja in berlin ne ganze menge veranstaltungen, die sich untergrund und kredibilität und so zeugs auf ihre fahnen schreiben, ob se dann auch haltn wat se versprechen is ja ne andere klitsche. bei konzertabenden, also minifestivals, liegt ja der anspruch nochma höher, da gibts denn von zeit zu zeit ma so veranstaltungen von diversen zeitungen oder radiosendern oder so. is halt bissel schwer.

diesen donnerstag findet aber etwas statt, des hab ich so ja noch nich wirklich erlebt. mit „certain people“ fällt nämlich der startschuss zu einer monatlichen konzertreihe, die sich auf die flagge geschrieben hat, nich so bekannte acts oder acts, die noch nich wirklich im großen club gespielt haben auf die bühne zu holen. und wenn ich auf die bühne schreibe, meine ich ins berghain, noa, das is doch wat.

so bestreitet gazelle twin ihr deutschland debut an diesem abend. ihre erste platte is wohl auch schon zu haben, allerdings legt ms. walling (wie sie bürgerl. heißt) mehr wert auf das zusammenspiel ihrer kostümierung und ihren „avancierten kompositionen), daher lieber ins berghain huschen, also die platte zu saugen.

ähnlich is es ja auch bei janine rostron, die sich seit geraumer zeit hinter einer büffelmaske und crossdressing versteckt, um ihre leicht entrückte version von popmusik etwas mehr tiefgang zu geben, den ihre vocoder verzerrte stimme schon vormacht. sie wird als planningtorock den abend headlinen und hat ja bereits im astra bei der meltklub party ein ergreifendes warmup gespielt.

zwischen diesen beiden acts gibt es noch das trio love inks aus austin, die ähnlich dem vorletzten album der junior boys, ihren sound eher in richtung minimal pop verorten. minimal kann man auch die mucke der new yorker creep bezeichnen. vor kurzem spielten die mädels ja in der kantine (dort findet auch die aftershow-party statt) einen mini-gig, ich hab leider erst viel zu spät davon erfahren und mir derbst in arsch gebissen, da ich die ja so ein bissle abfeiere. wird auf jeden fall ein genialer kick off, den es kaum zu toppen gilt, obwohl, wenn am 3.11. die wild beasts, o F F, und darkstar ins berghain kommen, kann man sich nich ganz sicher sein.

so, das geilste nochma zum schluss, wer nur so afterparty geht is auf keinsten angearscht. kann man sich jedenfalls nich vorstellen, wenn planningtorock (ausgebildete video-künstlerin) die visuals macht, olaf dreijer von the knife zusammen mit matt sims von mt. sims im dj team auflegt, dazu noch creep ein dj-set spielen. i like