Posts tagged ‘podcast’

07/09/2013

hoch sollen sie leben …

von beatoerend

lieblingscrew trifft lieblingsclub – und wir singen gemeinsam ein geburtstagsständchen. alles gute zum vierjährigen bestehen wünschen wir der get deep posse. zelebriert wird das heute abend gebührend im about blank, wo ja schon immer überdurchschnittliche veranstaltungen aus dem get deep house statt finden.

get deep

get deep ist ja bekannt für eine musikalische mischung aus raw house und disco und das line up steht dem wirklich in nichts nach. neben  we play house labelhead san soda, der ja letztens schon bei der gentle people party im about blank anzutreffen war, ist auch soundstream, dessen damaliges boiler room set mich ziemlich geflasht hat, mit am start. aus paris ist die housegröße  pépé bradock dabei.

tobias gullberg, peter power, tomtomgroove, h30h und darwin vervollständigen das line up und natürlich könnt ihr auch mit den get deep heads charlie smooth und dj xing anstoßen. wer es neben mir heute abend nicht ins about blank schafft darf nächste woche auch noch nachträglich gratulieren, dann kommen die beiden nämlich zu unserem it’s titled happening in die paloma bar. außerdem dürft ihr euch schon auf einen neuen beatrausch.fm podcast von dj xing freuen, der demnächst online geht.

für heute abend verlosen wir 2×2 gaesteliste via mail an win(ed)beatrausch.com mit dem betreff „GEBOOGIE“

11/07/2013

jack goes beatrausch.fm

von beatoerend

das genre house musik hat ja schon ein paar jahre auf dem buckel. dem gehen wir auf den grund und machen eine zeitreise von berlin anno 2013 ins chicago der frühen 90er, mit einem kleinen umweg in das jahr 1982, wo disco noch ganz groß war und hiphop grad in den kinderschuhen steckte – back to the roots ohne die modernen einflüsse zu umgehen.

mit dabei sind Tim Vitá & Oliver Gehrmann und streuen uns den beatrausch.fm podcast #006. als ob das nicht schon grund genug zur freude am tanzen ist gibt es neben dem podcast auch noch ein neues event zu feiern. am 19. juli lädt Tim Vitá nämlich in die ritter butzke, um die oben beschriebene zeitreise mit euch anzutreten.

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Hijackin‘  steht ganz unter dem motto „All Jacks together!!“ und führt ein musikalisch, dem house gewidmeten, sehr hochwertiges programm vor.  mehr dazu erzählen euch die beiden jungen produzenten und DJ“s Tim und Oli,  in unserem kleinen interview – und einen vorgeschmack gibt es in der sechsten ausgabe unserer beatrausch.fm podcast reihe.

Interview:

cover006beatrausch: vor ca. einem jahr habt ihr eure gemeinsame debut EP „136 Tales“ auf „Freude am Tanzen“ veröffentlicht. wie habt ihr euch kennengelernt und wie hat sich das ganze dann entwickelt?­

Tim:  Kennengelernt haben wir uns Ende 2010, kurz nachdem ich mein Tim Vitá Projekt gestartet habe. Ich hatte meinen inoffiziellen ersten Gig auf einer Wohnzimmerparty von „Fabelwesen“, eine Veranstaltungsreihe, die Oli damals mitbegründet hat.

Oli:  Danach sind wir uns immer mal wieder auf Partys über den Weg gelaufen und haben uns ab und an durch gemeinsame Bekannte getroffen. Irgendwann sind wir dann mal intensiver ins Gespräch gekommen und haben gemerkt dass wir musikalisch den gleichen Geschmack haben und so Mitte 2011 kamen wir dann auf die Idee uns mal zusammen ins Studio zu setzen

Tim:  Wir haben uns dann in Oli’s ehemaliger Wohnung getroffen, wo er sich ein kleines Homestudio eingerichtet hatte und haben dann einfach mal ohne genauen Plan losgelegt. Das war gleich von Beginn an sehr harmonisch und produktiv. Wir haben dann nach den ersten 2-3 Treffen auch direkt den ersten Track „Claps’N’Snaps“ fertig gehabt, der dann auch ein Jahr später auf unserer „Freude am Tanzen“ Debüt EP gelandet ist.

beatrausch: welchen musikalischen background habt ihr eigentlich?

Oli:  Ich komme eher aus dem Rock/Indie Musik Bereich und habe, bevor ich zur elektronischen Musik gefunden habe, 7 Jahre Gitarre in einer Indie-Band gespielt. Das war auf jeden Fall eine prägende und wichtige Zeit für mich und ich bin dieser Art von Musik auch heute immer noch sehr zugeneigt. 

Als ich dann mit 18 Jahren meinen Zivildienst im Club „Kassablanca“ in Jena absolviert habe, wurde ich durch das „Freude am Tanzen“ Label das erste mal mit elektronischer Musik, vor allem durch die Wighnomy Brothers und Mathias Kaden, konfrontiert. Das eröffnete mir damals eine komplett neue Welt und die Musik hat mich bis heute nicht mehr losgelassen. Der Rest ist Geschichte :)

Tim:  Schon als Kind war ich der Tanzmusik verfallen. Damals noch als großer Wes-Alane Fan ;) haben mich Klänge südlich des Äquators, vor allem Tribal und afrikanische Musik sehr fasziniert. Die Musik die im Radio lief hörte ich damals schon nicht so gern. Der Weg zur elektronischen Musik wurde mir von meiner Schwester geebnet, die mir, als ich 13 Jahre alt wurde, die erste CD von Comic Gate schenkte. Das war für mich der Startpunkt, von da an hat sich das ganze dann von sehr kommerziellen, poppigen Sachen, die mir damals gut gefallen haben, bis zu Minimal Techno und später dann House entwickelt, als ich älter und reifer war und die mehr zurückhaltende Art dieser Musik verstanden habe. Rock und Indie hatte mich nie groß interessiert, was die Arbeit mit Oli wohl auch gerade so interessant macht.

beatrausch: welche tools und/oder hardware nutzt Ihr für eure produktionen und wer hat welchen verantwortungsbereich beim musik machen?

Tim/Oli:  Das Herzstück unserer Produktionen ist die DAW Ableton Live, in der wir unsere Tracks vor allem arrangieren und mixen. Zur Klangerzeugung nutzen wir eine Kombination aus Hard- und Software wie Roland 707, MFB 522, MFB Microzwerg, microKorg, Nord Electro 3 und sehr wichtig das AKG Perception 220 Mikro, mit dem wir alles aufnehmen, was uns in die Hände kommt. Von Shaker und Claps, über fallende Münzen, diverse Küchenutensilien und unser über alles geliebtes Hello Kitty Tambourine, was schon manchen Tracks den nötigen Feinschliff gegeben hat :) Außerdem gehen wir alle paar Monate zusammen in den Second Hand Plattenladen unseres Vertrauens und stöbern in alten Funk/Soul/Disco Platten nach brauchbaren Samples.

Mittlerweile ist es so dass Tim sich häufig um die Beats kümmert und Oli für alles was mit Melodien zu tun hat zuständig ist, wobei es sich aber immer wieder überschneidet und jeder zu allem seine Ideen beisteuert. Mixen und arrangieren tun wir dann immer gemeinsam. Es ist also sehr ausgewogen. 

beatrausch: was hört ihr, um von elektronischer musik abzuschalten?

Tim:  Auch zu Hause höre ich größtenteils elektronische Musik, ab und zu aber auch alte Funk und Soul Platten oder Jazzradio, vor allem wenn ich mit dem Auto unterwegs bin.

Oli:  Ich höre zu Hause zur Zeit vor allem Singer/Songwriter Musik und Postrock. Gern auch Filmmusik oder moderne klassische Musik von Künstlern wie Nils Frahm oder Ólafur Arnalds.

beatrausch: welche pläne habt ihr? wann gibt es wieder was neues von euch zu hören?

Tim/Oli:  Zur Zeit sind bei uns 2 Releases für den Herbst dieses Jahres geplant. Im September kommt unsere erste Vinyl auf „Freude am Tanzen“ mit 3 Titeln und einem digitalen Bonustrack. Etwa im gleichen Zeitraum erscheint ein Track von uns auf einer V.A. EP des Labels „No Dough Music“, zusammen mit den Künstlern Deep Space Orchestra, James Welsh und Oli Furness. Wir haben in den letzten Monaten viele Stücke produziert und sind mit verschiedenen Labels im Gespräch, es wird in nächster Zeit also sicher einiges von uns zu hören geben :) Ein Track der kommenden „Freude am Tanzen“ EP sowie ein unveröffentlichtes Stück sind auch im Podcast zu hören. 

beatrausch: wie habt ihr den podcast produziert und wie war eure stimmung dabei?

Tim/Oli: Oli hatte keine Propellermütze auf und Tim eine lange Hose an, was beides nicht so oft vorkommt, dennoch konnten wir das Ganze problemlos mit guter Laune über die Bühne bringen :) Aufgenommen haben wir den Podcast in unserem gemeinsamen Studio und zwar ganz in Sven Väth’s Sinn mit „2 Decks und einem Mixer“ … naja und den üblichen Problemen wenn einer mit Vinyl und der andere mit Timecode Platten spielt. Tim brauchte geschlagene 20 Minuten um die Technik in Gang zu bekommen und Oli beklagte sich ständig darüber, dass Tim’s Tracks viel lauter sind als die, seiner Platten, doch getanzt wurde trotzdem!!!  

beatrausch: wann dürfen wir euch mal wieder live erleben?

Tim:  Am 19. Juli starte ich mit einer Freundin zusammen die Veranstaltungsreihe Hijackin‘ in der Ritter Butzke, wo neben KiNK (live), Kyodai (live), Phon.o, Daniel Dexter, Carlo (live) und Tobias Gullberg auch wir zwei uns das Vergnügen nicht nehmen lassen, am Ende noch ein paar Platten zu drehen. Es steckt viel Herzblut in dem Event, da es seit Anfang letzten Jahres schon immer mein Traum war KiNK zu buchen. Nun geht er mit der Geburt unseres neuen Babys in Erfüllung! Und wer jetzt brav das Interview bis zu Ende gelesen hat und sich am besagten Tag noch nichts vorgenommen hat, der kann hier bei beatrausch noch zwei Gästelistenplätze gewinnen.

ihr habts gehört, um 1×2 gästelistenplätze für Tim’s event Hijackin‘ am 19. juli in der ritter butzke zu gewinnen schreibt uns einfach ein mail an win (ed ) beatrausch.com mit dem BETREFF „All Jacks together!“ und ihr seid bei der verlosung dabei.

30/05/2013

eine nacht im “hotel novalis” …

von beatoerend

…verbringen wir morgen nacht zusammen mit Johannes Albert im salon zur wilden renate.

der aus dem spessart in franken stammende dj und produzent weiss seit mitte der 90er, wie er die herzen von housefans höher schlagen lässt. die langjährige bildung in sachen house endete 2010 mit einer ersten eigenen veröffentlichung auf WHITE Records und 3 jahre später nach diversen weiteren releases dann mit seiner ersten langspielplatte “HOTEL NOVALIS” auf seinem eigenen familiären label FRANK Music.

"hotel novalis" LP / Johannes Albert

nach dem check in im “Hotel Novalis” ist erst einmal lockeres eingrooven angesagt. im ersten der zwei features, zusammen mit Monosoul, feuert Johannes Albert uns dann mit frischen house chords, neben fröhlich treibenden acid elementen weiter an und schickt uns ein erstes mal auf die tanzfläche. weiter geht es – mal mehr in die tiefe mit entspannten downbeat elementen und dann wieder vor to the floor mit pumpenden drum machine rythmen angetrieben von zuckenden shakern, die kein tanzbein still stehen lassen. das zweite feature auf dem album, “Copa Systems”, wird von Iron Curtis unterstützt. sommerlich warme gefühle, gute stimmung und ein lächeln auf dem gesicht sind beim hören von “Hotel Novalis” nicht zu unterschätzende nebenwirkungen. Johannes Albert liefert mit seiner debut LP einen charmanten, authentischen und durchdachten housesound, der einen manchmal nostalgisch werden lässt,  die moderne note aber nicht aus den augen verliert und wo immer stilsichere freshness mitschwingt.

hört einfach selbst mal rein: https://soundcloud.com/vinylgroover/sets/preview-johannes-albert-hotel

und weil Johannes Albert mit seinem sound genau meinen geschmack trifft und ich nicht genug davon bekommen kann, hab ich ihn für einen neuen beatrausch.fm podcast überreden können. wurde auch zeit – nachdem wir ja eine kleine kreativpause eingelegt haben und umso schöner, dass wir so anknüpfen können.

grund genug morgen abend zusammen mit White head Oskar Offermann, Achterbahn D’Amour, die auch schon auf Frank Music veröffentlicht haben und ein liveset spielen werden, und natürlich Johannes Albert selbst im salon zur wilden renate des “Hotel Novalis” abzusteigen um eine schöne nacht zu verbringen.

wir verlosen dafür 2×2 plätze auf der gästeliste, wenn ihr bis morgen 16uhr eine mail mit dem BETREFF “Novalis House Suite” an beatoerend (ed) beatrausch.com schreibt.

und für alle interessierten, die sich die LP noch nicht gekauft haben – fragt einfach den DJ, best prices garantiert oder schaut doch einfach bei FRANK Music rein.

27/11/2012

3…2…1…

von beatoerend

…und schon heisst es wieder beatrausch.fm, donnerstag, 29. november 19 uhr auf radio alex. diesmal haben wir die drei talentierten musiker von Aroma Pitch im studio.

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14/04/2012

weekend start up mixtapes

von Rudolph Beuys

anfang der woche habe ich mir so einige interessante ostergeschenke geladen und über die woche erprobt.

meine drei favourites waren dabei folgende mixe:

#1 musique couture N°10 spring´s heartbreak

ein süßes kleines mixset kompiliert von bonnie und k. erichsen und ebenfalls gemischt von bonnie. zuckersüße und bitterböse kleine popperlen die mit etwas electro angereichetr werden und genauso ein wechslebad der gefühle verursachen wie das aprilwetter vorm fenster.

#2 black devil disco club exclusive ix für lemusicassette
Black Devil Disco Club – Darker than Glitters Mixtape (2012)
bddc hat bisher eigentlich nur ein albun veröffentlicht, hieß anno ´78 noch black devil – disco club und war ein vielbeachteter langspieler im bereich der postdisco ära.
das staunen war groß als bernard fevre vor einigen jahren sich zurückmeldete um sein update, als urgroßvater dieser ganzen edit und disco-revivals zum besten zu geben. am 2. april erschien sein neuester entwurf. magnetic circus, enthält ne menge neubearbeitungen des ´11er circus.
die erste single „stay in dub“ kann man sich auf soundcloud geben.

#3 kommt von der weniger rampensauartigen hälfte von cassius, also nicht phillipe zdar, sondern boombass (Hubert Blanc-Francard).

der hat ja schon mit einigen oldschool hip hop mixen von sich hören gemacht und streut via official.fm ab und zu immer paar „tapes“
das aktuellste hält sich auch eher im dunstkreis von electro und pop auf.

30/06/2011

a mix odyssey

von Rudolph Beuys

in den letzten paar tagen haben sich mal wieder ein paar schicke sets angesammelt, die es nicht zu verachten gilt.

nachdem die gesamte keinemusik-crw den berliner luftraum gerockt hat, fuhr man geschlossen nach leipzig. dort fand das riotvan sommercamp statt.
vorab gab es den dritten riotvan podcast, dessen protagonist quasi das sinnbild des sommercamps mit keinemusik war, weil aus leipzig und bei keinemusik. reznik.

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richtig geflasht hat mich das set von scheckkartenpunk.
zwischen neuartiger basskultur und dem andauernden house-hype gelingt eine gradwanderung die die grenzen und überschneidungen der aktuell angesagten strömungen auslotet.
so realisiert man z.b. beim hören, das sich der laufende subbass-getränkte track, wirklich aus dieser fast schon trancigen house-nummer geschält hat.

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wem es nicht back-to-the-roots genug sein kann, dem lege ich wärmstens sven weisemanns aktuellen eternal salvation mix ans herz.  stellenweise geht es sogar in richtung disco, wobei der grundton schon sehr jazzig ist. geil zum arschwackeln.

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zwar auch auf der fusion, aber lieber auf meinen kopfhörern: das liveset von dürerstuben im zuge des ersten ursl podcasts.
ursl is nen neues label auf dem auch der erste release von dürerstüben betritten wird. ursl sagt es verbindet die achse hamburg-berlin um acts wie sebo & madmotormiguel, soukie&windish o.a. dürerstuben zu featuren.

da freuen wir uns doch auf mehr.

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so, nun noch ein big player promo teaser für nächsten mittwoch. da findet nämlich im strandgut ne kleine party von und mit mad decent statt. angekündigt ist „The King of Mad Decent (you know who we mean)“…

aber die sick girls sind auch da, also wird es schon super, vor allem weil es die mgkt gibt sich via mail an madheat@nativeshoes.com rsvp´n zu lassen, hehe.

6.7.11
18-23uhr

kleines warmup/work out benötigt?

passenderweise hat diplo, head of mad decent, gerade via highsnobiety nen neuen mix rausgehaun, moombathon.