Posts tagged ‘thomas fehlmann’

05/09/2012

Don’t tell!

von ebielectric

Beim Postal Service konnte man schon erahnen, zu welchen eklektisch frickeligen und glitchigen Sounds DNTEL aka Jimmy Tamborello in der Lage ist, nur dass die anschmiegsame Stimme des Death Cab for Cutie Sängers Ben Gibbard dem ganzen eine ordentliche Portion Wohlgefühl aufgedrückt hat. Der Mann hat ja noch so einige andere Nebenprojekte, u.a. Figurine, aber solo macht er seine Sache auch ausgesprochen gut. Sein Album „Aimlessness“ ist dieses Jahr auf Kozes Pampa erschienen. Dass er von seinem Vatti als Kind schon ne Hand voll Instrumente und eine Drum Machine bekommen hat, um sich auszutoben, hat sich wohl sehr positiv auf seine Kreativität ausgewirkt.

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31/01/2012

viele bunte töne

von Rudolph Beuys

wir sind ja wieder mitten drin, in der club transmediale, ebenbürtige schwester der transmediale. bei der 13ten ausgabe der ctm hat man dieses mal alles unter dem banner spectral zusammengeführt und da gibts auch schon kreuz und quer durch die berliner club und theaterlandschaft an unzähligen orten zu unmöglichen zeiten, unendliche events.
um ein wenig klarheit ins spektrum zu bringen haben wir uns für die restlaufzeit der ctm mal pro tag ein event ausgesucht um es euch ans herz zu legen:

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30/10/2011

adumreb drumrum

von Rudolph Beuys

was die bermudas ausmacht sind ja nicht nur die nächte, auch tagsüber und abends gibt es veranstaltungen, die weit über das normale club-rein-raus spielchen hinausgehen.

spielchen is gut gesagt, von 11-20 uhr findet am arsch der welt nämlich ein fussballturnier der besonderen art statt, 10 teams spielen um den weekend cup, und alle haben irgendwas mit der szene am hut. als besonders schmankerl is jede crew ne gewisse zeit für die musikalische untermalung zuständig.

ebenfalls am donnerstag findet zb auch eine weitere fotoausstellung statt. diese hat sogar einen richtig starken bezug zu berlin und der szene, die diese statt seit über zwanzig jahren belebt.
daher gibts auch wie letztes jahr das klassentreffen der alten schule im horst. neben der zeitmaschine ausstellung mit zahlreichen aufnahmen aus den neunzigern spielen u.a. wolle xdp und tanith auf.
start is 20 uhr und kosten wirds 5 euro.

zeitgleich läd auch das in-edit festival in den kater holzig.
das in-edit versteht sich als internationales musik-dokumentation und -film festival. an drei abenden werden einige perlen des genres gezeigt, die zum teil erstmalig in berlin laufen.
eintritt wird wohl immer zwischen 3-6 € liegen und start is immer um 20 uhr.
am donnerstag wird die doku über produzenten legende arthur russell gezeigt:

freitag dann „high on hope“ die die beweggründe und entwicklung der acid-house bewegung ende der achtziger im uk dokumentiert:


und samstag dann die tresor doku von tilman künzel, die sich mit den anfängen in den neunzigern, bis zu seinem vorzeitigem ende anfang der 00er beschäftigt. trailer gibts hier

außerdem lockt auch noch die all2gether konferenz in den kater. besonders interessant finde ich den block von 12.30-16.30 uhr im kino des katers. vorher gibts noch ne eröffnung durch eine performance von bill drummond of THE KLF!!! in der galerie. dort finden beide tage eher musikwirtschaftlich-spezifische diskussionen und präsentationen statt.

im kino heißt es aber ab 12.30 „welcome to the robots“, ein einstündiger vortrag von raphael krickow (disco boys) über die entstehung und entwicklung der elektronischen tanzmusik von den frühen achtzigern bis heute. im anschluss wird der fokus in zwei weiteren veranstaltungen mehr auf berlin gelegt, bevor man sich ab 18 uhr und für den rest des wochenendes auf musiktechnologische aspekte beschränkt.

also ab 13.30 von ra ne doku über die berliner szene und anshcließender runde mit cookies betreiber norman methner, sowie vertretern der club comission und ra.

ab 15 uhr 30 min vortrag von fresh meat ausm bmi, bezgl. der speziellen gradwanderung zwischen kommerz und underground in berlin.

16.30 dann roundtable zweck svverbesserungsvorschläge und bedürfnisse der club-szene mit watergate owner steffen hack, anja gehrlich vom schokoladen und ben de biel, von der ex-maria.
teilnahme pro tag kostet 10 eur.

also alles am freitag.  sowie auch 21 uhr für lau im tresor, ne runde zum thema was techno denn nun eigentlich is, mit thomas fehlmann und anschließender live-präsenz des altmeisters.

samstag is noch record store day, da gibts denn in ausgewählten geschäften massig special, limited und bonus editions. im oye store is allerdings ausnahmezustand, da gibts von 16-23 uhr dj-sets von jesse rose, m.a.n.d.y., smah t.v., catz ´n dogz, cuthead und und und, kein scheiß!

06/10/2011

burn your church

von Rudolph Beuys

gerne doch. die heilige dreifaltigkeit findet sich am freitag im horst zu krzbrg ein.
zwei mal dj-action und einmal liveset, so muss das sein, all killer, no filler.

colin de la plante oder auch the mole, treibt ja nun schon seit mehr als 10 jahren sein unwesen in der kanadischen und weltweiten dance szene und releaste auf labels wie new kanada, spectral, cynosure oder auch wagon repair. zu wagon repair hat er sogar eine tiefergehende beziehung, bestritt er doch vormals das projekt „the modern deep left quartet“ mit allen drei cobblestone jazz mitgliedern. 2008 brachte er auch sein bisher einziges album dort raus. „as high as the sky“ war klar durch seine sample- und loop-basierte produktionsweise geprägt, zeigte aber auch eine gewisse disco-affinität.
in berlin sieht man ihn zwar des öfteren an den decks, aber nicht in der line-up konstellation.

anfang august durfte er neben zu seinem ra.podcast auch noch einen ra.exchange dazu zählen, download via ra.

selbiges gilt auch für move d. von heidelberg aus sendet er alle jubeljahre mal ein full-length stück hinaus, welches meist gleich als meisterwerk gelten darf. meinetwegen jetzt mal die smallville platte zusammen mit benjamin brunn von ´08 „songs from the beehive“. prägnant auch für ein anderes merkmal was seine karriere durchzieht, kollaborationen. seit anfang der neunziger arbeitet david moufang mit diversen künstlern zusammen und lotet so die grenzen elektronischer musik im allgemeinem fulminant aus. langlebigste ist womöglich die mit ex-fsk, autor und groove-kolumnist thomas meinicke. mit meinicke zusammen vertont er regelmäßig dessen werke.

wir wandern den zeitstrahl merklich zurück.
für dne live-act macht sich thomas fehlmann verantwortlich, oftmals nur mit einem werk in vebrindung gebracht aber als person so exemplarisch für die szene wie nur wenige.
ihn daher nur mit „honigpumpe“ zu beschreiben wäre gotteslästerung.
fehlmann ist seit über 30 jahren im geschäft, als mitglied von palais schaumburg, kollaborateur von the orb und labelgründer von teutonic beats (u.a. moritz von oswald, wolfgang voigt & westbam).
in den neunzigern war er tresor resident und arbeitete zusammen mit juan atkins und moritz von oswald als 3MB.
die 00er stehen eher im zeichen der leiseren töne, mit lowflow und honigpumpe veröffentlichte er zwei alben die eher dem ambient zuzuschreiben sind, gerne aber auch als green house betitelt werden.

mit dem soundtrack zur doku „24h berlin“ hatte fehlmann 2010 ein mammut projekt zu stemmen. daraus resultierte dann sein letztes album „gute luft„, welches den sound der motorstadt mit den tiefen berlins verwebte.

für fleißige comments gibt es 2×2 Gästelistenplätze. (bis freitag 20 uhr)